
Aufruf zur Demo
Weltweit zeigen sich Menschen, Organisationen und Regierungen solidarisch mit den Betroffenen israelischer Unterdrückung und stehen für Gerechtigkeit und ein menschenwürdiges Leben für alle Palästinenserinnen ein. Als palästinasolidarisches Bündnis stehen wir im Einklang mit dieser globalen Bewegung und fordern das sofortige, dauerhafte und tatsächliche Ende des Genozids und der Gewalt gegen Palästinenser*innen. Wir fordern eine vollständige Aufhebung der Blockade Gazas und einen sicheren und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe.
Die seit Jahrzehnten vertriebenen Palästinenserinnen haben ein Recht auf Rückkehr. Das Anerkennen des im Völkerrecht verankerten Rechts auf Selbstbestimmung und Widerstand gilt unabhängig von Hautfarbe, Religion und ethnonationalen Zugehörigkeiten. Wir sehen die Auslieferung Netanjahus und aller am Genozid Beteiligten an den internationalen Strafgerichtshof, sowie den sofortigen Rückzug des israelischen Militärs und der Siedlerinnen aus Palästina als eine Grundvoraussetzung, damit die Gewalt gegen Palästinenserinnen unmittelbar beendet werden kann. Darüber hinaus fordern wir die sofortige Freilassung aller Palästinenserinnen aus israelischer Gefangenschaft. Denn faire und menschenwürdige Gerichtsprozesse sind Grundpfeiler demokratischer Denkweisen.
Wir wollen mit euch gemeinsam für Palästina auf die Straße gehen!
Treffpunkt:
14:30 Uhr
Bei den Drei Pfählen
(beim Wochenmarkt Hastedt)
WICHTIG: Wir wünschen uns auf der Demo keine Organisations- und Parteiflaggen. (Transpis oder Flaggen die als solche getragen werden sind in Ordnung.)
Bringt gerne Palästina Flaggen mit!!!! Diese sollen natürlich im Fokus stehen!
Einzige andere Flaggen, die erlaubt sind: Flaggen anderer unterdrückter Minderheiten, die nicht international als Staaten anerkannt werden.
Bundesweit setzen sich immer mehr Organisationen und Aktivistinnen für die Rechte der Palästinenserinnen ein, was wir mit folgenden Forderungen unterstützen möchten:
An die Bundesregierung adressierte Forderungen:
- Ein Ende der bedingungslosen Unterstützung Israels und der Deutschen Staatsräson in der Israel-Palästina Politik sowie die Wahrung der Meinungs-, Versammlungs-, Presse- und Wissenschaftsfreiheit.
- Wir fordern das sofortige Ende aller Waffenlieferungen und Rüstungsexporte an Israel — unabhängig vom Zeitpunkt des Vertragsabschlusses.
- Den sofortigen Stopp aller Aufträge der Bundesregierung und deutscher Unternehmen an israelische Rüstungs-, Cybersecurity- und KI-Unternehmen.
- Ein Bundesaufnahmeprogramm für Palästinenser*innen.
- Das sofortige Aussetzen des EU-Israel-Assoziierungsabkommens.
- Ein sofortiges Ende der politisch gewollten Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus, der Instrumentalisierung des Antisemitismusvorwurfs sowie des Versuchs, betroffene Gruppen zu spalten.
- Die Integration der Nakba und des andauernden Bruchs des Völkerrechts gegenüber
Palästinenser*innen in die Lehrpläne der Bundesländer. - Ein Ende der rassistischen Polizeigewalt und staatlicher Repression gegen Palästinenserinnen und allen rassifizierten Personen, die sich für das Recht auf Menschenwürde der Palästinenserinnen einsetzen
— Versammlungsrecht ist ein Grundrecht!
Unsere Forderungen an die Bremer Regierung sowie Bremer Akteur*innen und die solidarische Stadtgesellschaft:
- Ein sofortiges Ende der Lieferungen von Militärgütern über Bremer Häfen.
- Ein Landesaufnahmeprogramm für Palästinenser*innen.
- Die Unterstützung der palästinensischen Academia im Gaza-Streifen.
- Die Finanzierung von psychologischen Beratungs- und Begleitungsangeboten für Bremer Palästinenser*innen.
- Wir fordern die Universität Bremen dazu auf, sich an die bestehende Zivilklausel zu halten und jegliche Zusammenarbeit mit mitschuldigen israelischen Institutionen zu beenden, die sich an illegalen Siedlungen, Besatzung, Apartheid, Genozid und anderen Verstößen gegen das internationale Recht beteiligen!
- Zudem rufen wir die Betriebsräte aller Branchen dazu auf unmittelbar Resolutionen gegen den Genozid und für Gerechtigkeit und Menschenrechte für Palästinenser*innen zu verabschieden – zeigt euch solidarisch!
- An die Bürgerinnen in Bremen und Umzu: Zeigt euch solidarisch, demonstriert mit uns gemeinsam, sprecht mit euren Freundinnen und Familien!
Hoch die internationale Solidarität!
Demo-Route und Anreise
Für alle aus Bremen:
Mit der Bahn zur Haltestelle „Bei den Drei Pfählen“
Oder mit dem Fahrrad oder zu Fuß die Haltestelle oder „Wochenmarkt Hastedt“ bei Google Maps suchen.
Für alle von außerhalb:
Eure beste Verbindung ist vom Hauptbahnhof Bremen mit der Linie 10 (Richtung Sebaldsbrück) von Straßenbahnsteig C
Material
Hier könnt ihr euch Demoaufruf, Plakate und Flyer zum ausdrucken herunterladen.
ZUR DEMO RUFEN AUF:
Aus dem Bündnis:
























Weitere Unterstützer*innen:


















